Seien Sie freundlich zu Ihrem Parkettboden,
er wird es Ihnen ein Leben lang danken. Sie haben einen hochwertigen Parkettboden unter Ihren Füßen. Die Oberflächenveredelung unserer versiegelten oder geölten Parkettböden schützt den Boden optimal vor Staub und Schmutz und ermöglicht eine leichte Pflege.
Parkett unterliegt, je nach Beanspruchung, einem natürlichen Verschleiß. Gebrauchsspuren auf der Oberfläche bleiben auch bei hartem Holz und hochwertiger Oberflächenbehandlung auf Dauer nicht aus. Deshalb empfehlen wir vorbeugende Maßnahmen und regelmäßige Pflege.
Um unnötiges Verkratzen zu vermeiden, sollten Möbel, insbesondere Tische und Stühle, mit Filzgleitern versehen werden. Bei Stühlen mit Laufrollen ist der Einsatz von geeigneten Stuhlunterlagen ratsam. In Eingangsbereichen sollten Fußmatten und Fußabstreifer als Schmutzfang liegen, da Schmutz und Sand wie Schleifpapier wirken.
In stark frequentierten Bereichen empfehlen sich entsprechend größere Sauberlaufzonen und Schmutzfänger.
Das Raumklima.
Um Ihrem Parkettboden eine lange Lebensdauer zu garantieren, achten Sie bitte auf ein gesundes Raumklima, welches Sie durch das richtige Heizen und Lüften erreichen. 20 bis 22° C Raumtemperatur und etwa 50 bis 65 % relative Luftfeuchtigkeit steigern nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern sind auch das ideale Umfeld für den Holzboden. Das gesunde Raumklima trägt zur Werterhaltung des Parketts bei und zur Vermeidung elektrostatischer Aufladung. Insbesondere in Neubauten kann wegen der Feuchtigkeit aus Mauern und Untergrund der vorübergehende Einsatz von Raumluft-Entfeuchtern erforderlich sein.
Die Fußbodenheizung.
Parkett und Fußbodenheizung – passt das überhaupt zusammen? Die Erfahrung zeigt: ja, es hat sogar Vorteile. Das Raumklima über einer Fußbodenheizung ist im Allgemeinen gleichmäßiger als in Räumen mit Heizkörpern. Der Wärmedurchlasswiderstand von Parkett ist niedrig, das heißt, der Wärmedurchfluss wird nicht behindert. Parkett auf Fußbodenheizung ist also durchaus wirtschaftlich.
Naturgemäß muss in Kauf genommen werden, dass Hölzer wie Buche, Esche und Ahorn eine stärkere Fugenbildung zeigen als beispielsweise die harte Eiche.